Neben klassischen Eingriffen wie Stripping (die Krampfader wird operativ herausgezogen), setzt sich die Laserbehandlung immer mehr durch: Die knotig-vergrößerte Vene wird dabei nicht entfernt, sondern fotothermisch verschlossen. Dadurch schrumpft sie stark und ist äußerlich nicht mehr sichtbar. „Bereits innerhalb von 24 Stunden ist der Venendurchmesser um 30 bis 40 Prozent reduziert und die Haltbarkeitsrate beträgt praktisch hundert Prozent“, erklärt Venenspezialist Alexander Flor, der den neuen Laser als erster in Österreich einsetzte. Weitere Vorteile für den Patienten: Die Laserbehandlung geht rasch (beide Beine in weniger als einer Stunde) und kann daher auch ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Es genügt ein einziger Behandlungstermin. Im Gegensatz zur ebenfalls nicht-operativen Schaumverödung bleiben hier nicht einmal braune Flecken zurück. Allerdings kann nicht jedes Venenproblem mit dem Laser behandelt werden – eine exakte Diagnostik ist wichtig.

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